History
Ich kam am 31.01.1980 in Baden zur Welt. Aufgewachsen sind ich und meine 2 Jahre jüngere Schwester in Schönenbuch BL. Meine Eltern führten dort ein Restaurant. Mit 4 Jahren fuhr ich das erste Mal mit einem 50 ccm Motocross Motorrad, mit 5 Jahren das erste Mal ein geschaltetes  50 ccm Motorrad, eine YAMAHA Bob.
Bei mir zeichnete sich also schon früh die grosse Begeisterung  für Motorräder ab. Da mein Vater ein begeisterter Motorradfahrer war, hatte ich immer seine volle Unterstützung
Mit 7 Jahren habe ich mir mein erstes „Töffli“ zusammen geschraubt. Es war ein Maxi Puch, welches ich bei uns im Dorf aus dem Alteisen nahm.
So fing ich an, am „Töffli“ herum zu schrauben, bis es wieder lief! Ich war richtig stolz auf mich, dass ich es alleine geschafft habe, dieses wieder zum Laufen zu bringen!!!!

Als ich so ca. eine Woche mit „meinem Töffli“ bei uns im Dorf  herumgefahren bin, dachte ich: „das könne es ja nicht sein, dass ich mit schwachen 30 km/h im Dorf „herumgurke!!“ Und so habe ich schnell eine Feile zur Hand genommen und das berühmte „Kolbenfensterli“ geschliffen, den Vergaser anders bedüst und natürlich einen richtig lauten 2-Teil-Auspuff  montiert!!!!
Und schon lief  mein Maxi Puch ca. 60 km/h!!!! Yeahhh!!!!! Langsam konnte ich nun mit den anderen Jungs vom Dorf mithalten.
Es dauerte nicht lange, dann wurde die eine Hälfte unserer Garage zur „Töffli-Werkstatt“ umgerüstet.
Mein Vater sagte nie viel zu dem Ganzen, aber meine Mutter hatte nicht immer Freude daran. Doch mit der Zeit hatte sie das auch akzeptiert.
Und so verging der grösste Teil meiner Jugendzeit in Schönenbuch.
Trotz all dem war ich immer noch nicht ganz zufrieden mit meinem Racer.
Ich probierte immer Neues aus. Dort ein wenig feilen und dort ein wenig schrauben usw.
Ganz klar, das Highlight meiner „Töffli- Karriere“ war, als mein SILBER-BLITZ ca. 90 km/h schnell fuhr und somit war mein „Blitz“  eines der schnellsten Töffli’s im 450 Seelendorf Schönenbuch!! Das war ein tolles Gefühl!!!!!  
Als ich 14 Jahre alt war zogen meine Eltern mit mir und meiner Schwester weg von Schönenbuch nach Bannwil im Kanton Bern, wo sie sich ein kleineres Restaurant kauften.
Dort ging ich noch 2 Jahre in Schwarzhäusern zur Schule.
Anfangs August 1996 fing ich meine Lehre als Motorradmechaniker in der Firma Töff-Center Basel AG in Basel an.
Von da an ging ich als Wochenaufenthalter wieder nach Basel.
Für mich war das absolut kein Problem, da ich ja viele Leute von früher her dort kannte. Wohnen durfte ich in dieser Zeit bei einer befreundeten Familie von uns, bei Fam. Ackermann! ( Ein Dankeschön!!) Es war eine schöne Zeit bei ihnen. Die Lehre in Basel war sehr spannend und interessant.

Am 30.12.1996 war ich am Tiefpunkt meines Lebens angekommen! An diesem Tag starb mein Vater im Alter von 42 Jahren ganz unverhofft. Mein grosses Vorbild, mein Vater war plötzlich nicht mehr da .Ich war gerade mal 16 und meine Schwester 14 Jahre alt. Es war eine sehr schwierige und harte Zeit für uns alle. Meine Mutter führte das Restaurant Rössli noch 2 Jahre alleine aber es war einfach zuviel und so verkaufte sie das Restaurant.

Als ich 18 Jahre alt war mietete ich ein kleines 1-Zimmer Studio in Allschwil und zugleich noch eine Garage, wo ich mir eine kleine Privat-Werkstatt eingerichtet hatte und Motorräder von meinen Kumpels und deren Kollegen reparierte. Es ging nicht lange da sah mein Tagesablauf so aus: Aufstehen, zur Arbeit, um 18.30 Uhr nach Hause (mittlerweile war dies meine Garage), dort weiter schrauben und irgendwann ging ich dann wirklich nach Hause um noch ein paar Stunden zu schlafen! Mit dem Schrauben verdiente ich mir nebenbei noch ein wenig Geld um die Garagenmiete zu bezahlen, denn ich hatte in meinem 2. Lehrjahr 450.- Franken Lohn und dies reichte nur knapp um das Studio ,die Garage und den Ausgang zu finanzieren .:-)
Für mich war schon früh klar, dass ich irgend einmal ein eigens Motorradgeschäft haben möchte. Der Apfel fällt ja bekanntlich nicht weit vom Stamm! Denn diesen Ergeiz hatte ich von meinen Eltern.
Im Sommer 2000 habe ich erfolgreich meine Lehre als Motorradmechaniker abgeschlossen. Ich arbeitete noch bis  Mitte Februar im Lehrbetrieb. Dann ging ich in die RS nach ISONE. Ende März war die RS zu Ende. Ich zog nach Wangen an der Aare und  fing anfangs April meine neue Stelle in Basel bei einem Motorradgeschäft mit der Marke Yamaha an .Ich arbeitete dort ca. 7 Monate danach  ging ich nach Kriens in das Yamaha Center (Firma Hostettler). Dort arbeitete ich bis Ende Februar 2002. Am 1. März fing ich bei der Firma Frauchiger Moto in Herzogenbuchsee an. Es war das erste Mal, wo ich in einem „kleinen“ Betrieb arbeitete. Mein Chef Michel Frauchiger und ich kamen von Anfang an sehr gut zusammen aus. Als ich ein Jahr bei Michel arbeitete führten wir zusammen ein Gespräch, denn ich machte mir immer mehr Gedanken über ein eigenes Geschäft. Ich war damals 22 Jahre alt. Im Gespräch hat mir Michel angeboten, bei ihm in die Firma einzusteigen! Perfekt! Und so stieg ich zu 50 % ins Geschäft ein!
Ab 2003 hiess die Firma nicht mehr Frauchiger Moto sondern  MOTOLIFE GmbH.
Mit 23 Jahren habe ich mir meinen beruflichen Traum erfüllt, die Selbständigkeit!!!!!!!!!
Michel und ich hatten die MOTOLIFE GmbH 3 ¾  Jahre erfolgreich zusammen geführt. Am 5.August 2006 heiratete ich meine langjährige Freundin Daniela. Sie ist für mich eine sehr grosse und wichtige Stütze im Privaten so wie auch im geschäftlichen Bereich. Am 1. November 2006 entschied sich Michel aus der MOTOLIFE GmbH auszusteigen. Wir hatten eine wunderbare Zeit zusammen, doch jetzt trennten uns die Wege. Denn für mich war ganz klar, dass ich das Geschäft weiter führen werde. So habe ich die MOTOLIFE GmbH zu 100% alleine übernommen und werde weiterhin mit der Unterstützung meiner Frau das Beste geben, um meine Kunschaft rundum zufrieden zu stellen, ganz nach unserem Motto:
 
BEI MOTOLIFE IST NICHTS UMMÖGLICH!!!!!!